Schauts-eina - Ein Dorfladen für alle in Gleiritsch | Kleine Geschichten zwischen Tür und Tasse

Der gute Biokäse aus Edelsfeld – wie im Dorfladen „Schauts-eina“ der Käse zur Attraktion wird

Im Dorfladen „Schauts-eina“ war es an diesem Dienstagvormittag ungewöhnlich belebt. Nicht, weil etwas Besonderes im Dorf passiert wäre – sondern weil sich hartnäckig das Gerücht hielt, Erika würde heute wieder „den guten Käse anschneiden“.

Herr Winter, der eigentlich nur „kurz Semmeln holen“ wollte, stand schon seit zehn Minuten vor der Käsetheke. Mit wichtiger Miene studierte er die Schilder, obwohl er genau wusste, was er suchte. 

„Grüß Gott, Erika“, begann er betont beiläufig. „Hast du denn… äh… zufällig noch etwas von diesem Biokäse da – Du weißt schon, von der Biokäserei Wohlfahrt aus Edelsfeld?“

Erika lächelte. „Aber selbstverständlich. Der ist doch fest im Sortiment. Ohne den würde mir hier vermutlich der Laden gestürmt.“

In diesem Moment trat Frau Korn ein. „Wenn Du mir wieder den letzten Käse vor der Nase wegkaufst, lieber Herr Winter, dann gibt es Ärger“, sagte sie scherzhaft, während sie ihren Einkaufskorb abstellte. 

„Ich? Ich sichere nur die Grundversorgung“, verteidigte er sich. „Man weiß ja nie, wann der Nachschub kommt.“

Erika schüttelte lachend den Kopf und öffnete die Käsetheke. Der Duft des Biokäses verbreitete sich sofort im Laden – würzig, aber nicht aufdringlich, genau richtig, um den Appetit anzuregen. 

„Also“, sagte sie, „wir haben heute wieder mehrere Sorten von der Biokäserei Wohlfahrt aus Edelsfeld. Den cremigen Camenbert, der auf der Zunge schmilzt, den kräftigeren Bergkäse für alle, die es etwas würziger mögen, und den milden Schnittkäse, der selbst Käsemuffel überzeugt.“ 

„Dann gib mir bitte von jedem etwas“, meinte Frau Korn entschlossen. „Mein Mann sagt immer, er sei kein Käsetyp. Komischerweise ist aber die Käseplatte immer als erstes leer.“

Hinter ihr stand inzwischen auch der junge Herr Franz, der sonst eher zu Tiefkühlpizza griff. „Ich hätte auch gerne was von dem Biokäse“, murmelte er. „Meine Freundin meint, ich solle mal was ‚Richtiges‘ einkaufen.“ 

„Dann bist du hier genau richtig“, entgegnete Erika. „Der Käse von der Biokäserei Wohlfahrt aus Edelsfeld kommt ohne unnötigen Schnickschnack aus. Bio, regional, handwerklich gemacht – und vor allem: Er schmeckt.“

Sie schnitt kleine Probierstückchen ab und reichte sie über die Theke. Herr Winter kostete zuerst vorsichtig, dann mit deutlich mehr Begeisterung. 

„Also… wenn ich so einkaufe, muss ich daheim kein schlechtes Gewissen mehr haben, oder?“, fragte er. 

„Im Gegenteil“, meinte Erika. „Du kannst sogar stolz behaupten, du hättest bewusst eingekauft. Und falls jemand fragt, woher der gute Käse ist, sagst einfach: vom Schauts-eina, der mit dem Biokäse von der Bio-Käserei Wohlfahrt aus Edelsfeld.“

Während sie die Bestellungen einpackte, bildete sich eine kleine Schlange an der Käsetheke. Einige Kunden waren nur neugierig geworden, andere hatten bereits von Nachbarn gehört: „Probier den Käse, du bereust es nicht.“

So kam es, dass an diesem ganz gewöhnlichen Dienstag der Käse im „Schauts-eina“ zur heimlichen Hauptattraktion wurde. Viele Kunden verließen den Laden mit einem zufriedenen Lächeln – und einem Päckchen Biokäse im Korb.

Und Erika dachte sich, nicht ohne Stolz: Manchmal braucht es keine große Werbung. Man braucht nur guten Biokäse von der Bio-Käserei Wohlfahrt aus Edelsfeld – und einen Dorfladen, in dem man sich traut zu sagen: „Schauts eina, probiert’s a mal.“

Gleiritsch packt mit Herz – Dorfladen und DJK starten Aktion für den Johanniter-Weihnachtstrucker 2025

Im Dorfladen „Schauts-eina“ beginnen die Vorbereitungen für eine besondere Aufgabe: Das engagierte Dorfladen-Team und Ehrenamtliche füllen sorgfältig Kartons mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und einem Stück Hoffnung. Gemeinsam mit der DJK Gleiritsch startet der Dorfladen die diesjährige Aktion für den Johanniter-Weihnachtstrucker 2025.

Eine Mitarbeiterin des Dorfladens erklärt einer interessierten Kundin den Ablauf:
„Wir übernehmen das Packen der Pakete nach der offiziellen Packliste der Johanniter. Sie brauchen es lediglich im Dorfladen zu bezahlen – wir kümmern uns um alles Weitere.“

Die Kundin lächelt:
„Dann weiß ich, dass mein Paket gut ankommt und wirklich hilft. Ich bin dabei.“

Schnell spricht sich im Dorf herum, dass hier jeder mit einem einfachen Schritt Großes bewirken kann. Wer ein Paket erwirbt, schenkt Menschen in Not ein Stück Wärme und Hoffnung – in Südosteuropa ebenso wie hier in Deutschland. Auf Wunsch können Kundinnen und Kunden zudem einen persönlichen Gruß im Dorfladen hinterlassen, den das Team liebevoll in das Paket legt. Anschließend bringt die DJK Gleiritsch alle fertig gepackten Päckchen gesammelt zur Johanniter-Sammelstelle.

Darüber hinaus profitieren auch die Jüngsten im Ort von der Aktion: Für jedes verkaufte Paket spendet der Dorfladen 2 Euro an die Nachwuchsarbeit des Schützenvereins Plassenberg Gleiritsch. Zusätzlich steht im Kassenbereich eine Spendenbox bereit, mit der die Besucherinnen und Besucher die Jugendarbeit des Vereins weiter unterstützen können.

Noch sind einige Tage bis zum Verkaufsstart am 14. November 2025, doch bereits jetzt erfüllt Zuversicht den Dorfladen. Bald wird jedes bezahlte Paket hier im Ort seine Reise antreten – zu Menschen, die es dringend brauchen. So entsteht in Gleiritsch nicht nur ein Hilfsprojekt, sondern ein sichtbares Zeichen für gelebte Solidarität und Gemeinschaft – direkt vor der eigenen Haustür.

November-Genüsse im Dorfladen „Schauts-eina“ – Tradition und Geschmack aus Gleiritsch

Ein kühler Novemberwind weht durch die Straßen von Gleiritsch, als sich früh am Morgen die ersten Dorfbewohner auf den Weg zum „Schauts-eina“ machen.

Hinter der Ladentheke steht Erika. Schon von draußen kann man den vertrauten Duft von frischem Kesselfleisch und würzigen Blut- und Leberwürsten riechen – geliefert von der Metzgerei Gillitzer, wie jeden Dienstag.

„Die Vorbestellungen san fertig!“, ruft Erika mit einem freundlichen Lächeln. Ein Kunde nach dem anderen kommt herein, um die bestellten Köstlichkeiten abzuholen. Es ist ein kleiner, aber feiner Wochenhöhepunkt – ein Stück gelebte Tradition.

Mancher bleibt nach dem Abholen noch ein wenig zum Ratschen, und fast jeder nimmt beim Hinausgehen noch eine Portion offenes Sauerkraut mit. Dieses steht täglich frisch bereit.

„Des Sauerkraut passt perfekt dazu,“ meint Erika, während sie mit geübtem Griff die Portion sorgfältig abwiegt.

Draußen zieht der Nebel über die Felder, doch drinnen ist es warm und einladend. Im „Schauts-eina“ riecht es nach Heimat – und nach den guten Dingen, die den November ein Stück schöner machen.

Im "Schauts-eina" zieht der Herbst ein mit Liebe, Duft und süßen Ideen

Nun, da der Herbst Einzug hält und die Tage kürzer werden, beginnen im Dorfladen „Schauts-eina“ in Gleiritsch bereits die Vorbereitungen auf die stillere Zeit des Jahres.

Daniela macht sich schon ihre Gedanken zu den Allerheiligengestecken, die ab Mitte Oktober im Laden erhältlich sein werden. Mit viel Liebe zum Detail wählt sie die schönsten Exemplare aus, damit sie die Friedhöfe schmücken und den Verstorbenen würdig Ehre erweisen.

Währenddessen überlegt Erika, wie sie in diesem Jahr die Bestellung der beliebten Allerheiligen-Spitzel von der Bäckerei Meier – jenes traditionelle Gebäck, das in keinem Oberpfälzer Haushalt fehlen darf – am besten organisiert.

Und Maria, stets mit einem Blick voraus, ist in Gedanken bereits in der Vorweihnachtszeit. Sie träumt davon, welche Köstlichkeiten man in der Dorfladen-Küche zubereiten könnte: feine Plätzchen, duftende Lebkuchen und kleine süße Überraschungen, die das Warten auf Weihnachten versüßen.

So herrscht im „Schauts-eina“ stets ein reges Treiben – jede Jahreszeit bringt neue Ideen, neue Düfte und neue Freuden. Das engagierte Team sorgt mit viel Herzblut dafür, dass der Dorfladen weit mehr ist als nur ein Geschäft: Er ist ein Treffpunkt, ein Stück Zuhause und ein Ort, an dem die Jahreszeiten auf köstliche Weise spürbar werden.

Der Herbst zieht ein im „Schauts-eina“

Wenn in Gleiritsch der Oktober beginnt und die Luft ein wenig frischer wird, dann weiß man: Im Dorfladen „Schauts-eina“ steht wieder etwas Besonderes bevor. Es ist jene Zeit im Jahr, auf die viele schon sehnsüchtig warten – die Saison für offenes Sauerkraut und offene Bratheringe.

Seit Jahren gehören diese beiden Spezialitäten fest zum Herbst im Dorfladen. Und doch ist es jedes Mal aufs Neue ein kleines Ereignis, wenn die Mitarbeiterin Erika in der Dorfladen-Post die Ankunft von offenem Sauerkraut und offenen Bratheringen verkünden lässt. 

Schnell spricht es sich herum. Beim Einkaufen trifft man sich, plaudert über die Ernte, das Wetter – und natürlich über das Sauerkraut und die Bratheringe. Herr Huber meint schmunzelnd: „Man braucht hier keinen Kalender. Wenn’s beim Schauts-eina die Bratheringe gibt, dann is’ Oktober.“

Die Freude im Team ist jedes Jahr dieselbe. Denn es ist nicht nur Ware, die verkauft wird – es ist ein Stück Heimatgefühl, ein kleines Ritual, das alle verbindet. Jeder, der das „Schauts-eina“ betritt, spürt, dass hier mit Herz gearbeitet wird.

Wenn der Tag sich neigt und die letzten Kunden zufrieden nach Hause gehen, bleibt im Laden diese besondere Stimmung zurück – eine Mischung aus Vertrautheit, Herzlichkeit und ein wenig Vorfreude auf morgen.

Denn im „Schauts-eina“ kauft man nicht nur ein – man erlebt zu dieser Zeit auch ein Stück Gleiritscher Herbst.

Das Backofen-Team begeistert auf dem Regionalmarkt

Auf dem diesjährigen Regional- und Kunsthandwerkermarkt lag ein köstlicher Duft in der Luft. Schon von Weitem konnte man riechen, dass der  Dorfbackofen wieder in Betrieb war. Angela und ihr Backofen-Team hatten seit den frühen Morgenstunden Glut entfacht und Teig geknetet. Holzofenbrot, Brotkuchen und allerlei Pikantes wurden im Wechsel eingeschoben und sorgten für eine unwiderstehliche Atmosphäre rund um den Stand.

Am Vormittag bedienten Daniela und Claudia die lange Schlange der Besucher mit einem Lächeln und viel Geduld. Ein Kunde, der eigens aus dem Nachbardorf gekommen war, stellte sich erwartungsvoll an. Als er an die Reihe kam, entschied er sich für ein noch warmes Stück Schlemmerzunge und ein frisches Laib Holzofenbrot.

„Das duftet ja wie bei meiner Großmutter früher“, sagte er begeistert, während er sein erstes Stück probierte. Die Augen leuchteten, und er nickte voller Anerkennung. „So etwas bekommt man heute kaum noch. Einfach großartig!“

Zu Mittag übernahmen Carola und Gabi den Verkauf, denn die Nachfrage riss nicht ab. Immer wieder eilte jemand vom Backofen herbei, um frischen Nachschub zu bringen. Gemeinsam schaffte es das gesamte Team, die Besucher nicht nur zu versorgen, sondern ihnen ein Stück echte Dorfgemeinschaft und Tradition mitzugeben.

Der Kunde verabschiedete sich schließlich mit einem zufriedenen Lächeln, sein Brot fest unter dem Arm. Noch auf dem Heimweg dachte er daran, wie viel Herzblut in dieser Arbeit steckte – und dass er im nächsten Jahr gewiss wiederkommen würde.

Genuss, Handwerk und Begegnungen im Herzen des Dorfes

Beim 4. Regional- und Kunsthandwerkermarkt herrschte eine ganz besondere Atmosphäre. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher schlenderten interessiert durch die vielfältigen Stände, bestaunten die kunstvoll gefertigten Arbeiten der Aussteller und ließen sich von der regionalen Vielfalt inspirieren.

Ein besonderer Anziehungspunkt war der Dorfladen, der an diesem Tag mit einem kulinarischen Angebot aufwartete, das viele Gäste begeisterte. Dort konnten erstklassige Bio-Käsespezialitäten verkostet werden, die in ihrer Qualität und Vielfalt überzeugten. In der Dorfladen-Küche wurden zudem Frischkäse sowie köstliche hausgemachte Aufstriche zubereitet, die regen Zuspruch fanden.

Fachkundig erhielten die Besucherinnen und Besucher von Maria nicht nur Informationen zu den Produkten, sondern auch Einblicke in deren Herstellung und Herkunft. Mit großem Engagement beantwortete sie Fragen und vermittelte ihr Wissen mit spürbarer Begeisterung. Währenddessen hatten Erika, Rita und Susanne alle Hände voll zu tun, um die zahlreichen Kundinnen und Kunden zu bedienen – und das mit viel Herzlichkeit, Engagement und einem offenen Ohr für die Wünsche der Besucher.

Es war ein rundum gelungener Tag, geprägt von interessanten Gesprächen, herzlichen Begegnungen und einem lebendigen Miteinander – im Dorfladen, auf dem Markt und nicht zuletzt im gemütlichen Dorfcafe, das viele Besucher zum Verweilen einlud.

Ein Dorf lebt – und lädt ein

In Gleiritsch wird schon seit Tagen eifrig vorbereitet, denn am Samstag, den 20. September 2025, findet rund um den Dorfplatz der 4. Regional- und Kunsthandwerkermarkt statt. Zahlreiche helfende Hände sorgen dafür, dass Besucherinnen und Besucher einen abwechslungsreichen Tag erleben dürfen.

Mitten im Geschehen steht der Dorfladen „Schauts-eina“, der an diesem Tag ganztägig geöffnet ist. Die Mitarbeiterinnen laden herzlich zu einer Verkostung ein: Von feinem Bio-Käse über verschiedene Aufstriche bis hin zu cremigem Frischkäse können regionale Spezialitäten probiert werden. Gleichzeitig erfahren Interessierte Wissenswertes über die Entstehung und Entwicklung des Dorfladens – wie die Idee gewachsen ist, wie er von der Bevölkerung angenommen wird und seit wann er ein fester Bestandteil des Dorflebens ist.

Auch das gemütliche Cafe „KaffeeZeit – Das Dorfcafe“ öffnet seine Türen und verwöhnt die Gäste den ganzen Tag. Ob beim traditionellen Weißwurstfrühschoppen, bei einer herzhaften Brotzeit oder mit hausgemachten Kuchen und Torten – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

So wird der Marktbesuch nicht nur zu einem Einkaufserlebnis, sondern auch zu einem Ort vieler  Begegnungen. Ein Besuch lohnt sich – zum Schauen, Probieren und Genießen.

Wo Gemeinschaft lebendig wird – „KaffeeZeit“ und „Schauts-eina“ in Gleiritsch

In Gleiritsch gibt es Orte, an denen man nicht nur verweilt, sondern sich zu Hause fühlt. Einer dieser Orte ist seit Mai 2025 das Cafe „KaffeeZeit – Das Dorfcafe“. Bereits wenige Monate nach der Eröffnung hat es sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Ob beim liebevoll gedeckten Frühstück à la carte, beim reichhaltigen Sonntagsbuffet oder bei einer duftenden Tasse Kaffee mit einem Stück hausgemachtem Kuchen – hier spürt man sofort: Dieser Ort lädt zum Genießen und Verweilen ein.

Das liegt nicht nur an den Köstlichkeiten, sondern vor allem an der Herzlichkeit, die die Gäste empfängt. Das engagierte Team im Cafe identifiziert sich mit seinem Arbeitsplatz, schenkt jedem Besuch ein Lächeln und macht den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis. Dafür gilt ein großer Dank – ebenso wie allen Gästen, die das „KaffeeZeit“ mit Leben füllen.

Doch Gleiritsch lebt nicht allein vom neuen Cafe. Schon seit 2012 ist der Dorfladen „Schauts-eina“ ein unverzichtbarer Bestandteil der Gemeinde. Auch hier merkt jeder Kunde sofort: Das Personal arbeitet nicht nur im Laden, es lebt ihn. Mit Aufmerksamkeit, Wärme und einem offenen Ohr für die Wünsche der Kundschaft trägt das Team Tag für Tag dazu bei, dass Einkaufen zu einem persönlichen Erlebnis wird.

So entstehen in Gleiritsch zwei besondere Orte, die mehr sind als nur Cafe und Laden. Sie sind Treffpunkte der Gemeinschaft, Orte des Austauschs, des Miteinanders und des Wohlfühlens. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Treue der Gäste und Kunden zeigt sich hier auf wunderbare Weise, was in so einem kleinen Ort wachsen und blühen kann.

Im kleinen, doch stets lebendigen Dorfladen „Schauts-eina“ in Gleiritsch herrschte an diesem Vormittag reges Treiben

Hinter der Theke stand Erika, die mit ihrer herzlichen Art nicht nur Brot und Butter verkaufte, sondern auch ein gutes Stück Lebensfreude.

Gerade war sie im Begriff, den neuesten Dorftratsch – wohldosiert zwischen warmen Leberkäse und Semmeln – weiterzugeben, als ihr Blick durch das Schaufenster fiel. Und da stockte ihr kurz der Atem: Vor dem Laden hielten zwei weiße Esel, als wären sie einem Märchenbuch entsprungen.

Ohne zu zögern rief sie den verdutzten Kunden zu: „Ich bin gleich wieder da, passt’s bitte kurz auf die Kasse auf!“ Schon stürmte sie hinaus, ihr Lächeln fast so breit wie die Zeinrieder Straße. „Na, seid’s ihr die neuen Touristenführer von Gleiritsch?“, scherzte sie, während sie vorsichtig über das seidige Fell der Tiere strich.

Die beiden schnaubten zufrieden, als hätten sie verstanden, dass ihnen soeben der inoffizielle Dorfladen-Segen erteilt wurde.

Ihre Besitzer, Gäste des Zeltplatzes bei Kroau, lachten herzlich und erklärten, dass sie mit ihren tierischen Begleitern das Dorf erkunden.

Erika aber war überzeugt: „Wenn’s euch wieder her verschlägt – schaut’s unbedingt wieder eina!“

So wurde dieser Vormittag im Dorfladen nicht allein wegen frischen Brots und knackiger Äpfel in Erinnerung behalten, sondern auch als jener Tag, an dem zwei weiße Esel Gleiritsch einen Hauch von Märchenzauber verliehen – und Erika die wohl ungewöhnlichsten „Kunden“ ihrer Laufbahn begrüßen durfte.

„Schauts-eina“ – Genuss aus der Dorfladenküche in Gleiritsch

An einem sonnigen Vormittag öffnete Frau Eichinger die Tür zum kleinen Dorfladen „Schauts-eina“ in Gleiritsch. Schon beim Eintreten umfing sie der Duft von frisch gebackenem Brot. Die helle, freundliche Atmosphäre lud zum Verweilen ein – und gleich beim ersten Blick ins Regal bei der Frischetheke entdeckte sie Gläser und Flaschen aus der Dorfladenküche.

Dort standen würzige Kräutersalze, leckere Aufstriche und der samtige Eierlikör, der bereits viele Stammkunden begeistert. In der Frischetheke schimmerten knackige Salate in der Kühlung, die von den Mitarbeiterinnen frisch zubereitet werden. Man spürte sofort: Hier steckt Handarbeit, Herzblut und die Freude am Genießen in jedem Produkt.

Als Frau Eichinger einen Aufstrich probierte, lächelte sie zufrieden. „So schmeckt Heimat“, dachte sie und legte gleich mehrere Gläser in ihren Korb. Mit einem freundlichen Gespräch und einem herzlichen Lächeln an der Kasse verabschiedete sich die Mitarbeiterin – und Frau Eichinger verließ den Laden nicht nur mit vollen Einkaufstaschen, sondern auch mit dem Gefühl, etwas Besonderes gefunden zu haben.

Der Dorfladen „Schauts-eina“ ist eben nicht nur ein Geschäft, sondern ein Ort, an dem die Menschen aus Gleiritsch und Umgebung das Beste aus ihrer Küche teilen – frisch, regional und mit viel Liebe gemacht.

Ein Besuch lohnt sich immer.

Ein Samstag im Schauts-eina

Samstags ist im Dorfladen „Schauts-eina“ in Gleiritsch immer besondere Stimmung – oft steht dann auch Bianca hinter der Theke. Mit ihrem herzlichen Lächeln und einem freundlichen „Grüß Gott“ begrüßt sie jeden, ob Stammkunde oder spontaner Besucher.

Frische Semmeln, knackiges Gemüse, regionale Spezialitäten – Bianca kennt nicht nur jedes Produkt, sondern oft auch die Geschichten dahinter. Zwischen dem Einpacken von Brot und dem Wiegen von Äpfeln bleibt immer Zeit für ein paar persönliche Worte.

So wird der Einkauf im „Schauts-eina“ mehr als nur Besorgung – er wird zu einem Moment der Begegnung, an den man sich gerne erinnert. Wer einmal an einem Samstag dort eingekauft hat, versteht, warum so viele Kunden immer wieder gerne hereinschauen.

Ein Ort wie früher – und wie er heute gebraucht wird

Es war ein stiller, sonniger Augustmorgen, als Herr Huber mit seinem Fahrrad beim Dorfladen „Schauts-eina“ anhielt. Der Tau glitzerte noch auf den Wiesen, und in der Luft lag der Duft von frischem Brot.

Drinnen begrüßte ihn Erika mit einem freundlichen Lächeln. „Grüß Gott, Herr Meier – wie schön, Sie zu sehen! Heute wieder auf der Suche nach Ihrem Lieblingskäse?“
Er schmunzelte. „Und auf einen kurzen Ratsch. Man sagt, der Tag beginnt besser, wenn man ihn hier beginnt.“

Während er Brot, Tomaten und ein Glas selbstgemachten Aufstrich aus der Dorfladenküche in seinen Korb legte, plauderte er mit einer jungen Mutter, die mit ihrem Kind zum ersten Mal den Laden besuchte. „Hier gibt’s nicht nur das, was man braucht“, sagte er, „sondern auch das, was gut tut.“

Als er ging, wehte ein lauer Wind durch die offene Ladentür. Auf der Tafel draußen stand:

„Schauts-eina – bei uns gibt’s mehr als nur Einkäufe. Es gibt ein Stück Miteinander.“

Willkommen Werner

Im Herzen von Gleiritsch, beschaulich und klein,
lädt der Dorfladen „Schauts-eina“ zum Einkehren ein.
Ein Ort voller Leben, von Nähe geprägt,
wo täglich das Miteinander den Alltag bewegt.

Doch wer hätte gedacht, wie viel Zeit es braucht,
bis alles im Laden verlässlich auftaucht?
Was fehlt, muss besorgt, was knapp ist, geplant –
oft Entlastung nur schwer in Sicht stand.

Dann kamst du, lieber Werner, mit Tatkraft und Blick,
für den externen Einkauf – ein echter Glücksgriff.
Du fährst durch das Land, ganz ruhig und bedacht,
bringst Ordnung ins Lager – hast an alles gedacht.

Die Mädels im Laden, sie danken dir sehr,
denn mit dir an Bord fällt vieles nicht mehr schwer.
Du nimmst ihnen Wege, du schenkst ihnen Zeit,
bist stets zur Stelle – hilfsbereit.

Drum sagen wir herzlich, mit Freude im Sinn:
„Willkommen, lieber Werner – wie gut, dass du bist mittendrin!“

Unsere Rita – Eine feste Größe im Dorfladen

Seit der ersten Stunde ist sie dabei – unsere Rita. Seit der Eröffnung gehört sie zum Dorfladen wie die Theke zum Verkaufsraum. Wer hereinkommt, trifft auf ein vertrautes Gesicht, auf Kompetenz, Ruhe und ein feines Gespür für Menschen.

Rita kennt ihre Kundinnen und Kunden. Sie weiß, wer nach der Arbeit noch schnell was fürs Abendessen braucht, und wer lieber den milden Käse nimmt statt den Kräftigen. Die Theke hat sie fest im Griff – aufgeräumt, sauber, immer gut bestückt.

Und wenn jemand unentschlossen vor ihr steht, den Blick auf die Auslage gerichtet, aber ohne klare Idee, was auf den Tisch soll, dann braucht es kein großes Fragen. Oft reicht ein Satz: „Die Mouracher vom Gillitzer wär vielleicht was?“ Und schon beginnt das Gespräch. "Ein Schnitzel vielleicht – geht schnell“ – oder „was für‘n Grillrost, wenn’s abends noch schön ist“.

Unsere Rita denkt ohne viel Aufhebens, aber mit Wirkung.

Im Dorfladen ist sie nicht wegzudenken – unsere Rita ist eine Institution.

Dienstags bei Susi – Wo Heimat durch den Magen geht

Im kleinen oberpfälzischen Dorf Gleiritsch ist der Dorfladen „Schauts-eina“ ein zentraler Treffpunkt für Jung und Alt. Zwischen frischem Bauernbrot, regionalem Biokäse und handgeschriebenen Aushängen sorgt eine Mitarbeiterin für besondere Wärme – nicht nur im übertragenen Sinne: Susi, mit feinem Gespür für gute Küche, bereitet jeden Dienstag ein liebevoll gekochtes, warmes Mittagessen zum Mitnehmen zu.

Schon in den frühen Morgenstunden ist in der wohl kleinsten Dorfladenküche Deutschlands geschäftiges Klappern zu hören. Heute steht Rinderbraten mit Knödeln und Blaukraut auf dem Speiseplan – ein Klassiker, wie ihn die Einheimischen lieben. Der köstliche Duft zieht bald durch den ganzen Laden, und gegen Mittag holen die ersten Gäste ihre vorbestellten Portionen ab.

Der Dienstag hat sich längst zu einem kulinarischen Fixpunkt im Dorfleben entwickelt. Viele nutzen die Gelegenheit, beim Abholen des Essens noch ein paar Worte mit den freundlichen Mitarbeiterinnen zu wechseln – ein kurzer Plausch, ein Lächeln, ein Gefühl von Heimat. In „Schauts-eina“ geht es eben nicht nur ums Einkaufen, sondern auch ums Miteinander.

So bleibt der Dorfladen weit mehr als ein Ort der Nahversorgung – er ist ein Stück gelebter Gemeinschaft. Und während draußen die Kirchturmuhr zum Mittag schlägt, füllt Susi mit einem zufriedenen Lächeln die letzten Schalen – bis zum nächsten Dienstag, wenn es wieder heißt: „Schauts-eina – bei der Susi gibt’s was Gutes.“


"Ein Moment im Schauts-eina"

Im kleinen Dorfladen "Schauts-eina" in Gleiritsch herrschte an diesem Dienstagmorgen eine vertraute, stille Geschäftigkeit. Frau Resl betrat den Laden, etwas langsamer als sonst. Maria, die freundliche Mitarbeiterin, bemerkte es sofort.

„Grüß Gott, Frau Resl. Darf ich Ihnen heute beim Einkaufen helfen?“

Dankbar nickte Resl, und gemeinsam gingen sie die kurzen Regalreihen ab, suchten Milch, Butter und ihren geliebten regionalen Honig vom Imker aus dem Nachbardorf.

Plötzlich öffnete sich die Tür. Thomas, ihr Enkel, trat ein – unerwartet, nach langer Zeit.

„Oma, ich bin wieder da. Studium ist fertig. Ich bleib in Gleiritsch.“

Frau Resl blieb der Atem weg – vor Rührung. Maria lächelte, während sie leise den Einkaufskorb füllte.

Im Schauts-eina wurde an diesem Tag nicht nur eingekauft – es wurde ein Stück Familie heimgeholt.

„Dorfladen Gleiritsch – Die vergessene Einkaufsliste“

Es war früher Vormittag, als Herr Baumgartner mit seinem Fahrrad vor dem Dorfladen „Schauts-eina“ anhielt. In den Satteltaschen steckten leere Einweckgläser – der Holunder im Garten war reif, und er hatte große Pläne.

Drinnen war es angenehm kühl. Der vertraute Geruch nach frischem Brot begrüßte ihn, und von der hinteren Ecke winkte ihm Frau Schwarz vom Käsetresen freundlich zu.

Er kramte in seiner Jackentasche – keine Liste. Auch nicht in der anderen. „Na wunderbar“, murmelte er. „Ohne Liste geht alles schief.“

„Brauchens Hilfe, Herr Baumgartner?“ fragte Erika, die Verkäuferin, die heute im Laden Dienst hatte.

„Wenn Sie wissen, was meine Frau fürs Einkochen braucht – dann bitte ja“, lachte er.

Gemeinsam gingen sie durch die schmalen, gut sortierten Regalreihen. Zucker, Zitronensäure, Einmachgummi  – Erika wusste genau, wo alles stand. Und beim Verlassen des Ladens steckte sie ihm noch ein Rezept für Holunder zu.

„Probieren Sie’s aus – das mögen sogar unsere Kinder“, sagte sie augenzwinkernd.

Am Nachmittag kam Herr Baumgartner zurück. Mit einem Glas noch warmem Gelee. „Fürs Team von ‚Schauts-eina‘. Ohne Euch wär das nix geworden.“

„Dorfladen Gleiritsch – Sommergeschichte“

Im Dorfladen herrscht emsiges Treiben – die Sonne steht hoch, und die Erdbeeren lachen einem schon von der Kasse aus entgegen.

Frau Huber fragt, ob's auch etwas praktisches für eine Shopping-Tour gibt, und bekommt prompt eine handgefertigte Tasche aus recycelten Kaffeetüten – „praktisch und mit Stil“, sagt sie entzückt.

Währenddessen jongliert Herr Maier drei Grillwürste, eine Kiste Fuchsberger Kugelhalbe und ein Salatdressing wie ein Zirkusmeister – das Grillfest kann kommen!

Der kleine Luis flüstert: „Oma sagt, hier riecht’s immer nach Zuhause.“ Und recht hat er – zwischen Kühlregal und Kasse weht ein Hauch von Sommer, Gemeinschaft und einem guten Stück Leben.

"Im Herzen von Gleiritsch – Schauts-eina"

Im sanften Grün der Oberpfalz,
wo Ruhe wohnt in stiller Zahl,
liegt Gleiritsch, klein, doch voller Glanz –
ein Ort mit Herz und Lebenskranz.

Dort, wo sich Wege leise kreuzen,
wo Nachbarn freundlich sich begrüßen,
da leuchtet hell in jedem Sinn
der Dorfladen „Schauts-eina“ hin.

Ein Laden, wie aus andren Zeiten,
voll Herzlichkeit und Dorfbescheiden.
Hier gibt’s nicht nur das täglich Brot –
hier lebt man Nähe, nicht nur Not.

Ein Lächeln an der Ladentheke,
ein Wort, das sanft den Tag bewecke,
ein „Grüß dich!“, warm und unverstellt –
so schlicht ist manchmal große Welt.

Ob frisches Obst, ob Milch vom Bauern,
ob Zeit für Plaudern oder Schauen –
im „Schauts-eina“ wird man geseh’n,
kein Mensch muss je allein dort steh’n.

Es ruft der Name: „Schauts-eina“,
wie eine Geste: „Komm doch rein!“
Ein Ort, der nicht nur Dinge bietet,
sondern Gemeinschaft still behütet.

So soll er bleiben, fest besteh’n,
als Herzstück, das durch Gleiritsch weht –
ein Laden, der zum Zuhause zählt,
weil Menschlichkeit dort stets gewählt.