Es war ein stiller, sonniger Augustmorgen, als Herr Huber mit seinem Fahrrad beim Dorfladen „Schauts-eina“ anhielt. Der Tau glitzerte noch auf den Wiesen, und in der Luft lag der Duft von frischem Brot.

Drinnen begrüßte ihn Erika mit einem freundlichen Lächeln. „Grüß Gott, Herr Meier – wie schön, Sie zu sehen! Heute wieder auf der Suche nach Ihrem Lieblingskäse?“
Er schmunzelte. „Und auf einen kurzen Ratsch. Man sagt, der Tag beginnt besser, wenn man ihn hier beginnt.“

Während er Brot, Tomaten und ein Glas selbstgemachten Aufstrich aus der Dorfladenküche in seinen Korb legte, plauderte er mit einer jungen Mutter, die mit ihrem Kind zum ersten Mal den Laden besuchte. „Hier gibt’s nicht nur das, was man braucht“, sagte er, „sondern auch das, was gut tut.“

Als er ging, wehte ein lauer Wind durch die offene Ladentür. Auf der Tafel draußen stand:

„Schauts-eina – bei uns gibt’s mehr als nur Einkäufe. Es gibt ein Stück Miteinander.“