An einem milden Vormittag rollte Herr Brenner mit seinem Wagen nach Gleiritsch hinein. Er wollte sich im Cafe "KaffeeZeit – Das Dorfcafé" eine Auszeit gönnen, doch kaum näherte er sich dem Ortskern, schien das Parken zu einer kleinen Herausforderung zu werden.
„Seltsam“, murmelte er, während er langsam an der Kirche vorbeifuhr. „Irgendwo hier soll es doch mehrere Parkplätze geben.“
Während er noch suchte, trat Andrea, eine Mitarbeiterin aus dem Café, wischte sich lachend die Hände an der Schürze ab und bemerkte seinen fragenden Blick. Mit einer freundlichen Geste deutete sie ihm, das Fenster zu öffnen.
„Wenn Sie einen ruhigen Platz möchten, folgen Sie einfach dem Pfarrweg zum Friedhof. Dort gibt es reichlich Parkraum“, erklärte sie warmherzig. „Oder Sie nutzen die Längsstellplätze an der Kirchstraße. Viele Gäste übersehen diese, obwohl sie direkt vor der Nase liegen.“
Herr Brenner lächelte erleichtert, bedankte sich und steuerte schließlich den Weg entlang der Kirche an. Kaum hatte er dort eingeparkt, hörte er das leise Läuten der Kirchenglocke – als wolle das Dorf ihm bestätigen, dass er nun richtig angekommen war.
Wenige Minuten später saß er im Café, ein dampfender Cappuccino vor sich. „Manchmal“, dachte er, „führt ein kleiner Umweg direkt zu einem großen Genuss.“
Und während er in die heitere Atmosphäre des Dorfcafés eintauchte, nahm er sich vor, beim nächsten Besuch gleich die freundlichen Parkhinweise auf der Internetseite des Cafes zu beachten – denn in Gleiritsch findet man am Ende immer seinen Platz.